Donnerstag, 8. September 2016

Vielleicht sollten wir nicht alles gleich bewerten?

Glück oder Pech?
Schicksal oder Zufall?
Fluch oder Segen?
Alles was geschieht hat einen Grund. Was auf dem ersten Blick wie Pech aussieht, kann auf dem Zweiten großes Glück bedeuten.
Ich neige dazu alles gleich zu werten und zu addieren, wobei ich grundsätzlich eine pessimistische Grundeinstellung habe und deswegen hauptsächlich mein Pech sehe. Dieses Jahr betrachte ich bisher zum Beispiel als mein Pechjahr, da ich umziehen musste, weil ich mit meiner Mitbewohnerin nicht klar kam, mir das Bein verstaucht habe und deswegen kaum aufs Eis gehen konnte, zwei meiner Lieblingsketten (eine davon mein Glücksamulett) und meinen Schal verloren habe und ich wegen meiner schlechten Verfassung mein Studium beendet habe und das mit einem riesigen Streit mit einer Kommilitonin. Doch meine Therapeutin hat mir eine neue Sichtweise gezeigt. Was ist wenn diese Dinge nur passiert sind, um mich auf den richtigen Pfad zu bringen und ich einfach lernen muss, los zu lassen? Was ist, wenn ich einfach nicht mehr an den alten Dingen und meinen alten Plänen festhalten soll, weil ich sonst auf den falschen Pfad wander und das Schicksal versucht mich durch mein vermeintliches Pech darauf zu schossen?
Doch selbst wenn ich daran glaube, was bedeutet das für mein Verhalten? Soll ich mein ganzes Leben in Frage stellen? Soll ich mich komplett neu orientieren? Grübeln alleine bringt nicht viel. Taten müssen folgen.  

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